Fahrradtour 7 - Von der Ostsee zum Schweriner See

Gesamtlänge mit Abstechern: 53 km
Reine Fahrtzeit ohne Pausen: 3,2 Stunden
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 16,1 km/h

Streckenverlauf: Wismar - Kluss - Karow - Dorf Mecklenburg -Moidentin - Hohen Viecheln - Bad Kleinen - Lübstorf - Alt Meteln - Bobitz - Naudin - Rastorf - Grapen Stieten - Rambow - Metelsdorf - Wismar

Ausgangspunkt ist wie immer die St.-Nikolai-Kirche in Wismar. Wir radeln diesmal nicht in nördlicher Richtung, sondern südwestlich. Wir queren den Markplatz links und sehen oben die Wasserkunst. Hier biegen wir halblinks in die Mecklenburger Straße ein und radeln an der Post vorbei. Diese radeln wir ca. 400 entlang und stoßen nun auf eine Hauptstraße. Hier biegen rechts ab, radeln 40 Meter weiterund überqueren die Kreuzung in Richtung Kiosk. Diese radeln wir auf einem gutem Radweg, am Kinopalast Cinestar und einer Tankstelle bis zur nächsten Kreuzung. Diese queren wir und biegen danach links in den Klußer Damm ein.

Es sieht mächtig nach Gewitter aus, mal sehen, wie lange sich das Wetter noch hält. Regensachen sollte man immer dabei haben, so dass einem auch ein Unwetter nichts anhaben kann. Ich habe im Rücksack immer Regensachen dabei. Wir erreichen den Bahnübergang Kluss, den wir jedoch nicht überqueren. Wir biegen halbrechts ab in Richtung Gröningsgarten. Hier ist auch ein Fahrradschild angebracht und zwar befinden wir uns nun auf dem Elbe-Ostsee-Radfernradweg. Nach Dorf Mecklenburg sind es von hier 4 km und nach Schwerin 40 km. In Richtung Dorf Mecklenburg wollen wir hin, das ist erst mal unser Ziel, also fahren wir weiter. Die Gewitterwolken haben sich verzogen, der Himmel reißt auf und endlich können wir uns am Sonnenschein erfreuen.

Wir radeln auf einem schönen und sehr breiten asphaltierten Wirtschaftsweg. Huch!!! Heute haben wir keine Schlange gesehen, es war nur ein kleiner Frosch. Wir radeln immer an der Eisenbahnstrecke entlang. In der Ferne höre ich schon einen Zug kommen. Ja richtig, es ist der Regionalexpress aus Berlin, der hier alle zwei Stunden lang fährt. Wir radeln immer geradeaus, bis wir den Viereggenhöfer Teich erreichen. Einige Angler versuchen hier ihr Glück. Nach 4,7 km kommen wir an ein Vorfahrtsschild und sind jetzt kurz vor der ersten Autobahnbrücke.

Wir halten uns rechts und fahren über die Autobahnbrücke. Zu sehen gibt es nicht viel. Gleich hinter der Autobahnbrücke gibt es wieder eine Gabelung. Da wir uns laut Karte aber immer dicht an den Bahnschienen halten sollen, biegen wir links ab in den Feldweg. Die Geräusche von der Autobahn werden immer weniger und wir können nunmehr den Geräuschen der Natur lauschen. Der Weg führt uns durch Rapsfelder, die ja bekanntlich im Mai richtig gelb blühen Rechterhand radeln wir jetzt an einer kleinen Baumgruppe vorbei. Die Blätter bewegen sich im Wind und rufen ein kleines Säuseln hervor. Jetzt ist mal wieder eine kleine Steigung zu nehmen, die uns kräftig in die Pedale treten lässt.

Nach 6,3 km haben wir den Bahnhof von Dorf Mecklenburg erreicht. Wir biegen jetzt links ab und radeln ca. 200 m auf der Hauptstraße weiter. Links würde es nach Lübow gehen, wir radeln aber rechts weiter in Richtung Tierheim. Wir halten uns immer an die Bahnschienen. Nach wenigen 100 Metern haben wir den Elbe-Ostsee-Fahrradweg erreicht. Nach Schwerin sind es von hier 36 km und nach Moidentin nur 2,1 km. Dieser asphaltierte Landeweg eignet sich hervorragend für Radausflüge, denn hier gibt es nur ganz wenig Autoverkehr. Nach ca. 9 km erreichen das kleine Dörfchen Moidentin. Hier gibt es auch einen kleinen Bahnhof mit Zuganbindungen nach Schwerin und Wismar.

Moidentin liegt inmitten herrlicher Wälder. Nach 100 m gabelt sich der Weg und wir müssen erst mal schauen, wo wir langradeln. Wir haben den Weg links genommen und haben gleich eine kleine Anhöhe zu bewältigen. Weiter geht's auf einem gut ausgebauten Landweg. Jetzt kommen wir an dem kleinen Teich vorbei, der in den Karten auch eingezeichnet ist. Links geht ein kleiner Feldweg rein. Als kleiner Abstecher sind hier die Hünengräber zu empfehlen. Man muss aber wieder zurück fahren. Von dem schönen Sandweg biegen wir geradeaus in den Graspfad ein. Am Ende des etwas zu schmalen Pfades passieren wir dann eine kleine Schranke. Nach der Schranke führt der Weg immer geradeaus mitten durch den Wald.

Rechts erreichen wir jetzt ein Hinweisschild. Rechts geht's zum Waldfriedhof Moidentin und zur Brusenbecker Mühle, Losten und Bad Kleinen. Wir radeln aber weiter in Richtung Hohen Viecheln. Dorthin führt mitten durch die Wälder ein sehr schöner und komfortabler Fahrradweg. Nach einem weiteren Kilometer erreichen wir einen sehr schönen Rastplatz. Bei 14,1 km erreichen wir die Fritz-Reuter-Straße in Hohen Viecheln. Wir biegen rechts ab auf die Hauptstraße und müssen erst mal durch den Ort an der alten Dorfkirche vorbei radeln. Nach Bad Kleinen sind es nur noch 2 km.

Links geht es nun ab zur Schwedenschanze und zum Wallensteingraben. Kurzer Abstecher und dann geht es weiter durch den Ort Bad Kleinen. Wir radeln jetzt immer am Wasser entlang und erreichen den so genannten Eiertunnel. Dieser hat seinen Namen deshalb bekommen, weil er der Form eines Eies ähnelt. Am Wasser wird es jetzt doch ganz schön modderig durch den vielen Regen der vergangenen Tage. Wir biegen in den Wald ab und befinden uns nun wieder auf dem Elbe-Ostsee-Fahrradweg. Nach ca. 23 km erreichen wir Schloss Wiligrad, einem wirklichen Kleinod architektonischer Kultur. Nach einer kurzen Besichtigung geht's weiter in Richtung Lübstorf.

Hinter Lübstorf müssen wir die vielbefahrene B 104 kreuzen, aber kein Problem, hier gibt es eine Ampel. Wir sind jetzt schon 26 km geradelt. Weiter radeln wir auf einem sehr guten Fahrradweg in Richtung Rugensee und Alt Meteln. Hier könen wir einmal Spitzengeschwindigkeiten von über 40 km/h fahren und das ganz ohne Rückenwind. In Alt Meteln angekommen, biegen wir rechts in Richtung Neu Meteln, Moltenow ab und entdecken eine sehr schöne reetgedeckte Scheune. Auf dem gegenüberliegenden Gebäude befindet sich ein Storchennest, in dem sich auch tatsächlich Störche befinden.

Wir radeln weiter in Richtung Neu Meteln und von dort auf einem Kollonnenweg in Richtung Dambeck. Hier gibt es eine sehr schöne Windmühle, die schon von weitem zu sehen ist. Weiter geht's in Richtung Bobitz auf einer sehr schönen asphaltierten Nebenstraße. Wir erreichen Bobitz nach 37,3 km. Jetzt ist erst mal Rast in der Eisdiele angesagt. Das Wetter ist schön, so können wir draußen sitzen.

Danach geht's weiter in Richtung Bahndamm, welchen wir überqueren. Dahinter biegen wir gleich rechts in den Sandweg ab. Leider gibt es auch hier ein wenig Kopfsteinpflaster. Rechterhand befinden sich die Bahnschienen, Strecke Lübeck-Bad Kleinen-Rostock. Wir radeln immer geradeaus den Weg weiter, machen jetzt eine kleine Linkskurve, am Dorfteich vorbei und erreichen das Ortsausgangsschild von Naudin. Rechts geht's nach Bad Kleinen, wir radeln aber geradeaus weiter auf einer sehr guten Asphaltstraße bis wir Rastorf bei 41 km erreichen.

An dem restaurierten Gutshaus biegen wir links ab bis zum nächsten Vorfahrtsschild und biegen dort rechts ab. Das Dorf Grapen Stieten erreichen wir nach 44 km. Von hier geht es weiter nach Rambow, wo nun schon wunderbar die Hansestadt Wismar mit der Aker MTW und den Kirchen deutlich zu sehen ist. Rambow erreichen wir nach 47 km. Wir biegen die Hauptstraße rechts ab und radeln bis zum Fahrradweg vor. Diesen fahren wir ca. 400 m, radeln dann auf die Hauptstraße und biegen links nach Metelsdorf ab. Alternativ kann man von Rambow aber auch den Feldweg nach Metelsdorf nehmen. Am Ortseingang Metelsdorf nehmen wir den straßenbegleitenden Fahrradweg, der uns bis Wismar führt.

In wenigen Minuten haben wir das Ortseingangsschild von Wismar erreicht und radeln auf einem straßenbegleitenden Fahrradweg in die Stadt zurück. Den Wismarer Marktplatz erreichen wir nach etwa insgesamt 53 gefahrenen Kilometern.

Good Fahrradtour bis zum nächsten Mal und immer ausreichend Luft im Reifen.

Ihre Fahrradtrine

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