Fahrradtour 13 - Rapsblütentour und Hünengräber

Gesamtlänge mit Abstechern: ca. 43 km
Reine Fahrtzeit ohne Pausen: 3 Stunden
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 15,1 km/h

Streckenverlauf: Wismar - Hoben - Fliemstorf - Zierow - Eggerstorf - Beckerwitz - Gramkow - Hohenkirchen - Warstorf - Hoikendorf - Everstorf - Barendorf - Jamel - Gressow - Barnekow - Wismar

Diese Tour ist bei schlechtem Wetter nicht zu empfehlen, da es teilweise quer über den Acker sowie über Feld- und Waldwege geht. Außerdem sollte man es gewohnt sein, kleine Steigungen zu nehmen, auf welchem man schon mal auf die kleinste Übersetzung des Fahrrads zurückgreifen muss. Hier gibt es Natur pur, nicht nur für Genießer, sondern vor allem für alle Outdoorfreunde. Man sollte für diese Tour getrost 5 bis 6 Stunden einplanen. Es gibt eine Menge zu sehen. Größtenteils wird auf asphaltierten Nebenstraßen, Fahrradwegen, aber auch gut befahrbaren Wald- und Feldwegen in die Landschaft geradelt. Die Strecke ist insgesamt schlecht ausgezeichnet, Hinweisschilder gibt es nur wenige. Dieses Problem können Sie mit dieser Tourenbeschreibung beheben.

Ausgangspunkt ist wie immer die St.-Nikolai-Kirche in Wismar. Von hier fahren wir in nordwestlicher Richtung zum Hafen. Dort biegen wir in die Schiffbauerpromenade ein, halten uns immer rechts und fahren in Richtung Schiffbauhalle der Aker MTW bis zum Stoppschild. Wir überqueren die Straße und nehmen den kleinen Asphaltweg, der rechts neben dem Baumarkt Obi seitlich nach 100 m auf den Schwarzen Weg stößt. Hier biegen wir rechts ab und fahren ca. 500 m bergan. Nach 2,7 km erreichen wir ein Schild, welches uns auf den Ostseeradweg in Richtung Lübeck und Zierow hinweist. Den nehmen wir und biegen rechts in die Gartenanlage ein. Linkerhand kommen wir an der neu erbauten Kläranlage vorbei. Manchmal riecht man es auch.

Nach weiteren 1.300 m erreichen wir die Busschleife in Wendorf. Hier biegen wir rechterhand zur Seebrücke ab, welche immer einen Abstecher wert ist. Vor uns liegt das Meer, blau und klar. In der Ferne ist die Insel Poel zu erkennen. Heute am 30.04 ist Ansegeln angesagt. Wir haben Glück: es ziehen eine Menge Segelboote an uns vorbei. Von der Seebrücke hat man einen herrlichen Blick auf Wismar. Wir radeln jetzt immer an der Ostsee entlang. Linkerhand säumen unzählige Rapsfelder unseren Weg und es duftet süßlich. Jetzt Ende April/Anfang Mai stehen die Rapsfelder in voller Blüte, gelbe Felder soweit das Auge reicht. Der Raps ist schon längst zu einem Markenzeichen Mecklenburgs geworden.

Nach 5,7 km haben wir das Fischerdörfchen Hoben mit seinen alten Bauernhäusern erreicht. Wir nehmen den etwas steilen Anstieg durchs Dorf und fahren geradeaus weiter auf einer sehr guten Asphaltstraße. Die Sicht auf die Ostsee und Wismar war heute nicht so gut, da es sehr dunstig war. Nach 7,8 km haben wir Fliemstorf erreicht. Zwischen Hoben und Fliemstorf reiht sich ein Rapsfeld an das andere. Im Hintergrund die azurblaue Ostsee und das satte Grün der Felder und Bäume. Es wird endlich Frühling.

Nach weiterer kurzer Fahrt erreichen wir Zierow. Wir fahren bis an das Vorfahrtsschild am Dorfende vor, radeln geradeaus weiter in Richtung Eggerstorf und biegen dabei nicht rechts zum Strand ab. Mittlerweile sind wir auch schon etwa 10,7 km unterwegs. Links und rechts weite Felder mit Raps und vielen Getreidesorten. Bald erreichen jetzt die Schutzhütte an der Wegegabelung nach Beckerwitz und Proseken. Hier gibt es auch eine sehr schöne Übersichtskarte, an der man sich orientieren kann, wo es weiter geht. Nach einer kleinen Rast gilt es, kräftig in die Pedalen zu treten, denn es ist eine kleine Anhöhe zu nehmen. Oben angekommen, geht der Blick weit über das Land. In der Ferne ist die Ostsee mit der Bucht Wohlenberger Wieck zu erkennen. Wir radeln geradeaus weiter bis Beckerwitz, einem kleinen Dörfchen in Ostseenähe. Hier laden auch zwei Gaststätten zu einer kurzen Rast ein.

An der Hauptstraße biegen wir links ab und radeln hier weiter bis Gramkow. Den Ort erreichen wir nach etwa 16 km. Jetzt heißt es aufpassen, denn am Stoppschild ist erstmal Halt angesagt. Wir müssen die Kreuzung queren, um nach Hohenkirchen zu gelangen. In Richtung Grevesmühlen geht es hier auch entlang. Dorthin sind es nur 10 km. Nach wenigen Minuten haben wir Hohenkirchen erreicht. Hier bewundern wir ein altes reetgedecktes Bauernhaus mit grünen Fensterläden. Wir radeln weiter nach Wahrstorf und erreichen den kleinen Ort nach 17,6 km. Hier radeln wir die Hauptstraße weiter und erreichen nach wenigen hundert Metern eine Kreuzung. Rechts geht es zum Wohlenberger Wieck gehen, einer sehr guten Bademöglichkeit im Sommer. Dorthin sind es nur 3 km. Unser Weg führt uns allerdings in Richtung Großsteingräber Everstorf. Deshalb biegen wir links auf den Kolonnenweg ab. Nach etwa 19,6 km erreichen wir Hoikendorf.

Wir radeln am alten Gutshaus, einem sanierten Backsteingebäude, vorbei und verlassen jetzt die asphaltierte Straße. Wir biegen rechts in den Feldweg nach Everstorf (2,3 km). Es geht quer über einen Wiesenweg. Nach 20,6 km erreichen wir eine Rad- und Wanderweg, mitten im Wald, welcher 1992 erbaut wurde. Es geht direkt durch den Wald. Seien Sie nicht enttäuscht von der Qualität. Es ist eben ein Waldweg, der aber gut durch Feldsteine gekennzeichnet ist.


Im Wald grünt und blüht es. Die Natur stellt sich endlich auf den Frühling ein. Jede Menge Vögel zwitschern und die ersten Schmetterlinge, Mücken und Käfer sind auch schon da. Nach etwa 21,6 km gabelt sich der Weg. Hier lohnt es sich auf alle Fälle, links herunter zu gehen, da es hier einen idyllisch gelegenen Teich gibt. Wir kehren aber zum Ausgangspunkt zurück und erreichen nach 22,4 km eine Lichtung, wo sich ein Rastplatz befindet. Wir fahren links den Berg hinunter und biegen unten wieder links ab. Neben uns ziehen weite Felder an uns vorbei. Wir radeln geradeaus weiter und stoßen nun auf das Forsthaus und etwas weiter auf die Kunstkate Everstorf (23,3 km).

Weiter geht es auf einer asphaltierten Dorfstraße, die wir bis zur Kreuzung bei 24,1 km weiterradeln. Jetzt müssten wir eigentlich auf die Hügelgräber und Großsteingräber stoßen. Und tatsächlich, wir stoßen auf das Hügelgrab Everstorf. Hier befindet sich auch ein sehr guter Rastplatz. Nach einer kurzen Rast fahren wir links in Richtung Hoikendorf weiter. Nach wenigen hundert Metern biegen wir rechts in den Wald ab. Die Informationstafeln über die Großsteingräber sind schon von der Straße zu erkennen. Diese Hünen- und Großsteingräber sind auf alle Fälle einen Abstecher wert. Nachdem wir sie alle besichtigt haben, geht es die 50 m wieder zurück auf die Straße. Am Funkturm biegen wir rechts ab in Richtung Barendorf, einem kleinen Dorf, welches wir nach 26,7 km erreichen. Es geht immer bergauf und bergab.


An der neuen Bushaltestelle biegen wir links auf die Straße mit dem Kopfsteinpflaster ein. Diese radeln wir nur wenige Meter. An der Weggabelung mit dem Sackgassenschild nehmen wir den linken Weg bergan durch das Dorf und verlassen Barendorf auf einem Schotterweg. Dieser führt in einen Wald hinein, den wir geradeaus fast bis zum Waldende weiterradeln. Kurz vor der Lichtung biegen wir im Wald rechts auf einen anderen Waldweg ein, der an ein paar kleinen Seen vorbeiführt. Nach einiger Zeit stoßen wir auf einen anderen markierten Fahrradweg, auf den wir links abbiegen. So erreichen wir das Dorf Jamel, welches wir durchqueren und auf einer asphaltierten Straße Richtung Gressow verlassen. Dieses Dorf erreichen wir nach zwei weiteren Kilometern bei etwa 32,1 km und überqueren nach einer kleinen Bergabfahrt die Bundesstraße über eine Ampelanlage. Anschließend fahren wir links an der Dorfkirche vorbei in Richtung Wismar. Nach 200 m nehmen wir den rechten Abzweig nach Barnekow, fahren vorbei an Windkrafträdern, durchqueren das Dorf Barnekow und erreichen dann Groß Woltersdorf. Danach radeln wir erwartungsfroh nach Wismar. Trockenen Fußes haben wir dann nach 43,6 km das Stadtzentrum von Wismar erreicht.

Good Fahrradtour bis zum nächsten Mal und immer ausreichend Luft im Reifen.

Ihre Fahrradtrine



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