Fahrradtour 11 - Wismar - Hügeliges Hinterland um Goldebee

Gesamtlänge mit Abstechern: 37 km
Reine Fahrtzeit ohne Pausen: 2,4 Stunden
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 15,4 km/h

Streckenverlauf: Wismar - Müggenburg - Hornstorf - Rohlstorf - Kartlow - Gamehl - Goldebee - Sellin - Schmakentin - Zweihausen - Greese - Lübow - Dorf Mecklenburg - Wismar

Ausgangpunkt ist die St.-Nikolai-Kirche in Wismar. Von hier fahren wir in nordöstlicher Richtung über den Bahnübergang die Poeler Straße entlang bis zur großen Kreuzung. Diese queren wir und radeln geradeaus weiter bis zum Kreisverkehr. Dort überqueren wir die Straße, lassen die Schallschutzwand rechterhand und biegen rechts in den Müggenburger Weg, der zum Stadtteil Müggenburg führt. Wir radeln am Flugplatz und am Abfallwirtschaftshof in Müggenburg vorbei. Jetzt geht es weiter in Richtung Gagzow. Nach 4,7 km erreichen wir ein Hinweisschild; rechts geht es in den Wald nach Hornstorf. Bis zu diesem Dorf ist es 1 km auf einem schönen Feldweg, der von Rapsfeldern gesäumt wird. Von hier bietet sich auch eine schöne Aussicht auf Wismar mit den Kirchen und der Werfthalle.

In Hornstorf biegen wir links in die Schwedenschanze ab und radeln weiter in Richtung Rohlstorf. Hier radeln wir immer geradeaus weiter auf einer asphaltierten Nebenstraße, dem Kartlower Weg in Richtung Kartlow. Auf den Feldern stehen hohe Windkrafträder, die fast bei jedem Wetter in Dauerbetrieb sind. Nach 9,2 km erreichen wir Kartlow. Am Vorfahrtsschild biegen wir nicht links ab, sondern radeln geradeaus zu. Vor uns sehen wir jetzt nämlich ein altes Bauernhaus, an deren Giebelseite geschrieben steht, dass es bis Königsberg noch 998 km sind. Hier radeln wir geradeaus und teilweise bergab weiter in Richtung Kalsow über die Bahnschienen und an einem Gehöft vorbei. Wer die Lust am Radeln verliert oder das Wetter schlechter wird kann auch in den Zug (Tessin-Rostock-Wismar) einsteigen. Der Zug fährt stündlich und nach Wismar sind es nur zwei Stationen.

Nach weiteren 200 m biegt die Teerstraße rechts in das Dorf Kalsow ab. Bitte aufpassen, denn hier kann man leicht den Abzweig verfehlen. Wir radeln jedoch geradeaus auf dem Sandweg weiter, der in ein Wäldchen führt. Nach Regen ist es dort ein wenig nass und modrig, so dass sich ein Absteigen empfiehlt. In der Ferne hören wir schon den starken Autoverkehr auf der B 105. Hier ist höchste Vorsicht geboten, denn die heranschnellenden Autos sind bei hoher Geschwindigkeit schlecht zu sehen. Auf der B 105 fahren wir aber nur ein kleines Stück und biegen schon nach etwa 50 m rechts in die ehemalige Entlastungsstrecke nach Rostock ab. Mit Fahrzeugverkehr ist hier glücklicherweise nur noch wenig zu rechnen.

Auf dieser Strecke radeln wir bis Gamehl. Den Ort erreichen wir nach etwa 13,7 km und biegen an dem kleinen Bushäuschen rechts in den Ort ab. Nach der Durchfahrt bis fast zum Gutshaus biegen wir links ab und fahren auf einem sehr schönen Feldweg weiter in Richtung Goldebee. Nach wenigen hundert Metern gabelt sich der Feldweg. Wir radeln rechts weiter immer bergan und bergab. Hier gibt es kleinere Hügel, die mit dem Rad zu bewältigen sind. Nach 17,1 km erreichen wir das kleine Dorf Goldebee. Die schöne Backsteinkirche in Goldebee lassen wir links liegen und biegen an den Fahrradschildern rechts ab. Zunächst geht es kurz über Kopfsteinpflaster, bevor wir am Ortsausgang links in den Feldweg nach Schmakentin abbiegen. Über Sellin ist es bis dorthin etwa 4,5 km. Immer noch geht es durch hügeliges Gelände und es sind doch einige kleine Steigungen zu nehmen. Man benötigt schon mal einen kleinen Gang. Die Neuanschaffung meines Fahrrads bei einem Online-Fahrradhandel hat sich heute bezahlt gemacht. Ich war zwar auch erst sehr skeptisch, aber nachdem mein Sohn dort schon gute Erfahrungen gesammelt hat, habe ich mich auch für einen Online-Kauf entschieden und es nicht bereut. Auch den nächsten Anstieg haben wir geschafft. Hier ist eine kleine Verschnaufpause angesagt.

Nach 18,1 km erreichen wir wieder eine Gabelung, wo wir rechts in den Sandweg abbiegen. Es geht immer noch in Richtung Schmakentin. Nach wenigen hundert Metern mündet dieser Sandweg in eine Asphaltstraße. Wir erreichen Schmakentin nach etwa 20,3 km. Im Dorf biegen am rot-weißen Pfahl in die erste Seitenstraße links ab. Vor uns befindet sich nun die Autobahn A 20. Wir radeln dann parallel der Autobahn und kommen in Zweihausen raus. Wir müssen jetzt etwa 200 m auf der Bundesstrasse B 192 radeln, um so den linken Abzweig nach Greese und Lübow zu erreichen. Weiter geht es zunächst über die Autobahnbrücke. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf Wismar. Nach etwa 27,4 km in Lübow angekommen, biegen wir links ab und nach wenigen Metern sogleich rechts in Richtung Dorf Mecklenburg.

Ab hier gibt es einen gemütlichen Fahrradweg. Links und rechts weite Felder, die im Mai leuchtendgelb durch den Raps blühen. Jetzt Anfang April leuchtet alles in frühlingshaftem, sattem Grün. In Dorf Mecklenburg angekommen, müssen wir erstmal an den Bahnschranken warten. Der Zug von Cottbus nach Wismar rauscht vorbei. Den Bahnübergang queren wir und gleich hinter den Bahnschienen biegen wir rechts ab den Hügel hoch. Der Weg führt nun immer in der Nähe der Bahnschienen weiter. Der alte Stadtweg ist ein sehr schöner fester Landweg, der auch bei Joggern und Wanderern sehr beliebt ist. Nach wenigen Kilometern queren wir die nächste Autobahnbrücke nahe Dorf Mecklenburg, hier biegen wir dann nach 33,1 km links auf den Elbe-Ostsee-Radfernweg ein. Vor uns sehen wir schon den Stadtteil Kluss und die Hansestadt Wismar. Wir radeln jetzt den Klusser Damm herunter, es geht immer bergab und bei 35,9 km biegen wir rechts ab in den Lenensruher Weg und kommen dann an unseren Ausgangsort zurück. Die St.-Nikolai-Kirche erreichen wir nach 37 km.

Good Fahrradtour bis zum nächsten Mal und immer ausreichend Luft im Reifen.

Ihre Fahrradtrine

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